Gründen ohne Umwege
Kurze Wege und persönliche Ansprechpartner*innen, die beraten und begleiten: In Kärnten ist Gründen nicht so komplex und anonym wie in manchem Start-up Hotspot, sondern persönlich und unkompliziert.
Der Traum vom eigenen Unternehmen ist da, aber wie wird daraus Realität? Wie kann aus der Idee tatsächlich ein Produkt oder eine Dienstleistung werden? Gibt es dafür überhaupt einen Markt? Wie kann mein Geschäftsmodell aussehen und wie stelle ich mein Team optimal zusammen? Und ist ein Businessplan wirklich ein Muss? Wer ein Start-up gründen möchte oder noch am Anfang mit seinem Start-up steht, hat viele Fragen. Doch wer hilft bei welchem Thema weiter?
Gründungsplattformen und Netzwerke
Kärnten setzt im Start-up-Bereich auf kurze Wege und enge Zusammenarbeit. Gründer:innen finden hier ein breites Netzwerk aus Förderstellen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und erfahrenen Ansprechpartner:innen.
„Viele Gründerinnen und Gründer sagen uns, dass sie in Kärnten schneller Zugang zu den richtigen Leuten bekommen. Genau das ist ein großer Vorteil eines kleineren, gut vernetzten Standorts“, sagt Martin Trink, Geschäftsführer des build! Gründungszentrums Kärnten.
© Johannes Puch
Schneller ans Ziel
Das build! Gründungserzentrum ist für innovative, skalierbare und technologieorientierte Start-ups ein wichtiger Anlaufpunkt. Es unterstützt Gründerinnen bei der Verwirklichung ihrer Unternehmensidee durch professionelles und vertrauensvolles Coaching. Das Team begleitet Gründerinnen bei Bedarf bei allen Schritten zum eigenen Unternehmen: Vom Erstgespräch und der Vorbereitungsphase über Förderprogramme bis hin zum Durchstarten.
Daneben ist das build! Teil des österreichischen Inkubator-Netzwerkes „AplusB“, das für „Academia Plus Business“ steht. Kärnten bildet dabei gemeinsam mit Organisationen und Institutionen aus Vorarlberg, Tirol und Salzburg „AplusB South-West“. „Kärnten ist besonders stark, wenn es darum geht, Start-ups schnell von der Idee in die Umsetzung zu bringen. Dafür braucht es gute Zusammenarbeit im gesamten Ökosystem“, sagt Martin Trink.
Martin Trink, Geschäftsführer build! Gründungszentrum
„In Kärnten arbeiten Netzwerk, Förderung und Beratung eng zusammen.“